Über mich

Hallo, mein Name ist Thomas Leitgeb

Thomas Leitgeb

Kindheit / Jugend

In meiner Kindheit bastelte ich gerne unterschiedlichste Dinge aus Holz. Nachdem mein damaliger Traumberuf Zimmerer gewesen ist, mein Vater jedoch auf eine weitere Schulausbildung bestand, besuchte ich die HTL Mödling - Abteilung Holztechnik. Einen Teil meiner Freizeit verbrachte ich weiterhin in der Werkstatt, im Keller meiner Eltern. Mit der Zeit sammelten sich immer mehr Werkzeug und Geräte an, dies ermöglichte immer vielfältigere Projekte.

Irgendwann entstand ein weiteres Interesse die Metallbearbeitung.
Dieses Interesse wurde durch das Unterrichtsfach „Holzbearbeitungsmaschinen“, in dem wir grundlegendes über Maschinenbau lernen durften, verstärkt.
Weiteres Werkzeug und Maschinen, jetzt auch für die Metallbearbeitung, sammelte sich an und somit beanspruchte ich immer mehr Platz.

Studium

Nach dem erfolgreichen Abschluss der HTL und dem abgeleisteten Grundwehrdienst beim Bundesheer begann ich in Graz Maschinenbau zu studieren.
Es stellte sich bereits nach kurzer Zeit heraus, dass die wissenschaftliche Herangehensweise nichts für mich ist und daher brach ich das Studium nach dem ersten Semester wieder ab. Ich nutzte diese Zeit dennoch sinnvoll, indem ich Vorlesungen und Übungen späterer Semester und auch anderer Studienrichtungen besuchte. Die Vorlesung Regelungs- und Steuerungstechnik der Studienrichtung Verfahrenstechnik hat mir in meinem späteren Berufsleben sehr geholfen.
Als Studentenjob machte ich mich als Veranstaltungstechniker selbstständig und half bei den Auf- und Abbautätigkeiten verschiedenster Veranstaltungen.

Berufsleben

Einige Praktika absolvierte ich bereits während der Schulzeit, aber der erste richtige Job begann im April 2014 bei einem Spritzgussteile-Hersteller in Wien.
Weder beim Bewerbungsgespräch noch zu Beginn wusste ich, was meine tägliche Beschäftigung sein wird und ob ich das Unternehmen überhaupt sinnvoll unterstützen kann.
Doch bereits im ersten Monat stellte sich heraus, dass ich sehr wohl etwas leisten konnte.
Ich übernahm alle Wartungs- und Instandhaltungstätigkeiten der Spritzgussmaschinen und deren Peripherie, die zuvor entweder nicht oder nur von teuren Fremdfirmen durchgeführt wurden. Weiters durfte ich auch im Werkzeugbau mithelfen, dort kümmerte ich mich um die Wartung der Spritzgusswerkzeuge, fertigte einzelne Teile an und baute diverse Messvorrichtungen für die Qualitätsabteilung.
Mein, durch diverse Fachbücher angelegtes, theoretisches Wissen über Metallbearbeitung, Pneumatik, Hydraulik und Elektrik konnte ich nun praktisch umsetzen.

Leider musste das Unternehmen gegen Ende 2015 Insolvenz anmelden und wurde geschlossen.
Mein Kollege, ein sehr guter und erfahrener Werkzeugbauer, brachte mir sehr viel über Drehen, Fräsen und Schleifen bei und zeigte mir zahlreiche hilfreiche Tricks.
Hier möchte ich mich auch noch bei meinem damaligen Chef bedanken, der mir die Freiheit gab, alles ausprobieren zu können und das damit verbundene Vertrauen in mich.

Anschließend war ich auch bei anderen Unternehmen erfolgreich als Instandhaltungstechniker und Mechatroniker tätig.

Freizeitgestaltung

Auch wenn sich meine Freizeit derzeit in Grenzen hält, versuche ich trotzdem meinen Hobbys nachzugehen. Dazu gehören Fahrradausflüge, Wanderungen, diverse Projekte in meiner Werkstatt und das restaurieren von alten Werkzeugmaschinen.

Pfadfinder

Seit 2003 bin ich mit großer Leidenschaft bei den Pfadfindern und somit verbrachte ich schon sehr viel Freizeit mit dieser Lebenseinstellung.
Um die tollen Erlebnisse, Abenteuer und Erinnerungen aus meiner Kindheit und Zeit als Jugendlicher weiterzugeben, bin ich als Jugendleiter bei den GuSp (Kinder von 10 bis 13 Jahren) und als Beirat im Vorstand der Badener Pfadfinder und Pfadfinderinnen ehrenamtlich tätig.